Videosprechstunde in der Hausarztpraxis

Schnell, sicher, von zu Hause
Eine Videosprechstunde bietet Patienten ärztliche Beratung direkt per Videoübertragung von zu Hause aus, wodurch Anfahrtswege, Wartezeiten und das Infektionsrisiko im Wartezimmer entfallen.
Sinnvolle Anwendungsbereiche
Eine Videosprechstunde ersetzt nicht den Arztbesuch bei akuten Notfällen oder notwendigen Tastuntersuchungen, eignet sich jedoch optimal für:
- Befundbesprechungen: Erläuterung von Laborwerten, Röntgenbildern oder Therapieplänen.
- Kontrolltermine: Begutachtung von Operationswunden oder des Heilungsverlaufs via Kamera.
- Medikamenten-Absprachen: Kurze Rücksprachen zu Dosierungen oder Folgerezepten.
- Leichte Infekte: Ersteinschätzung von Erkältungssymptomen und ggf. Ausstellung einer AU-Bescheinigung.
- Wird von der Krankenkasse übernommen
Nicht möglich bei:
Akuten Schmerzen, Fieber, Erstuntersuchungen, Notfällen
Dann ist ein Praxisbesuch erforderlich
Ablauf für Patienten
Der digitale Praxisbesuch lässt sich in wenigen Schritten leicht erklären:
- Terminvereinbarung: Der Termin wird telefonisch oder direkt über die Website der Praxis gebucht.
- Zugang erhalten: Die Praxis sendet die Zugangsdaten (meist ein Link und ein Einwahlcode) per E-Mail oder SMS.
- Einchecken: 5–10 Minuten vor dem Termin klickt der Patient auf den Link und gibt seinen Namen an.
- Technik-Check: Das System prüft automatisch Kamera, Ton und die Qualität der Internetleitung.
- Virtuelles Wartezimmer: Der Patient wartet im gesicherten Raum, bis der Arzt ihn digital aufruft.
Technische Voraussetzungen
Für die Nutzung einer Videosprechstunde sind keine komplexen Installationen nötig. Die Basis-Ausstattung umfasst:
- Endgerät: Smartphone, Tablet, Laptop oder Computer mit Bildschirm.
- Zubehör: Kamera, Mikrofon und Lautsprecher (oder Headset).
- Verbindung: Stabile Internetverbindung per WLAN, LTE oder LAN-Kabel.